Vernissage in der Zoiglwirtschaft
"Beim Waldhauser"
Glas - Musik - Zoigl

 

Neustadt/WN. Drei Sachen prägten eine Stadt: Glas, Musik und Zoigl. Bei der Vernissage in der Neustädter Zoiglwirtschaft „Zum Waldhauser“ ließen die Kulturfreunde Lobkowitz diese wieder lebendig werden. Bernhard Knauer, der für diesen Abend die erklärenden Worte sprach, bezeichnete sie als die drei treffenden Eigenschaften, die heute wieder aktuell geworden sind. Die Organisatorin Karin Holl gab einen kurzen Überblick über die Glas-Kunst-Objekte.
Im Rahmen der Bayerisch-Böhmischen Kultur- und Wirtschaftstage fand wieder eine Veranstaltung in Neustadt statt. Die Zoiglwirtschaft „Zum Waldhauser“ wurde dabei erstmals zu einem Glas-Kunst-Ort, in dem Glasobjekte aus den letzten zwölf Jahren dieser Kulturtage zu sehen waren.
Der Neustädter Kulturreferent und Lobkowitzfreund Bernhard Knauer sprach in seiner Einleitung von diesen drei Begriffen Glas, Musik und Zoigl als drei Bezeichnungen, wie man sie nicht besser für Neustädter hätten wählen können. „Glas prägte unsere Stadt und beeinflusste Generationen. Zoigl steht für eine Wirtshauskultur, so wie man sie sich vorstellt und Musik, eigentlich eine persönliche Geschmackssache, entspannt, regt an und lässt kreativ werden. Die drei Bezeichnungen drücken auch ein Lebensgefühl unserer Heimat aus und könnte nicht besser stehen für Kultur, Kunst und Kontakt, Wirtshauskultur, Glaskünstler, Zusammengehörigkeit.“
Bernhard Knauer dankte bei dieser Gelegenheit einer Frau, die für diese Bayerisch- Böhmischen Kulturtage schlechthin steht, die Leiterin der Regionalbibliothek aus Weiden Karin Holl. Auch für die Frau, die sich mit dem Waldhauser einen Traum erfüllt hat, gab es nur anerkennende Worte. An beide Damen konnte er im Namen der Kulturfreunde als kleines Dankeschön ein Blumenstrauß überreichen.
Einen kurzen Streifzug durch die Glasobjekte der letzten Jahre bekamen die Gäste von Karin Holl. „Gott-sei-Dank haben wir in Weiden einen aufgeschlossenen Oberbürgermeister, der immer wieder diese Kunstwerke aufkauft, sonst könnten wir eine solche Ausstellung nicht durchführen.“

Zur Geschichte des Hauses bekamen die Gäste dann noch einige interessante Details durch Doris Schmid. Bei einem Glas Zoigl konnten die Gäste dann die Glasobjekte bewundern. Allseits als sehr angenehm wurde dabei die Jazzmusik durch das Duo Marshall Kean und Reinhard Lehner empfunden. Anschließend ging es bei deftigen Brotzeiten und Zoiglbier in der Wirtschaft noch lange weiter.

 
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