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Abschlußbericht Krippenausstellung |
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1. Europäische Krippenausstellung ein großer Erfolg Neustadt/WN. Die in diesem Jahr erstmals durchgeführte Europäische Krippenausstellung wurde zu einem unerwarteten großen Erfolg. Über 2.000 Besucher kamen ins Neustädter Stadtmuseum. Nicht zu zählen waren die Interessierten, die die Krippen rund um den Neustädter Stadtplatz, in den über 30 Schaufenstern, besichtigten. Die beiden Organisatoren und Veranstalter, Bernhard Steghöfer von der Paneuropa Union und Bernhard Knauer von den Kulturfreunden Lobkowitz, zeigten sich mit diesem Ergebnis mehr als zufrieden. Mit diesem Erfolg hatten alle Beteiligten nicht gerechnet. Als man die Idee im Sommer letzten Jahres zu dieser außergewöhnlichen Ausstellung hatte, konnte niemand erahnen, was daraus werden könnte. Über 50 Krippen im Neustädter Museum brachten eine solche bisher nicht gekannte Vielfalt an Weihnachtskrippen, die selbst Fachleute staunen ließ. Besucher aus dem gesamten Landkreis, der Stadt Weiden und aus dem Stiftland kamen nach Neustadt, um sich diese einmalige Gelegenheit nicht entgehen zu lassen. Selbst über die Vogtlandbahn konnte Reinhold Zapf Werbung für dieses Neustädter Ereignis machen. Erstmals konnte in diesem Rahmen auch die Krippe am Neustädter Schlossbrunnen mit Figuren von Alfons Kistenpfennig präsentiert werden. Diese wurde zu einem besonderen Anziehungspunkt für alle Gäste. Neben den geschnitzten Weihnachtskrippen war vor allem die Leihgabe des Deutschen Porzellanmuseums aus Hohenberg, eine Sitzendorf-Porzellankrippe aus Thüringen, die von Reinhold Zapf besorgt wurde, ein Schmuckstück zur Weihnachtszeit. Nicht zuletzt das Ausstellungsplakat und die Weihnachtskarten vom Neustädter Künstler Ernst Umann wurde zu einem Blickfang für die gesamte Krippenausstellung. Bernhard Knauer und Bernhard Steghöfer lobten bei ihrem Fazit nicht nur ihn, sondern auch Maria Trottmann und Peter Neuper. „Was beide geleistet haben, ist mit Geld nicht zu bezahlen“, waren sich beide einig. Wenn man die Besucherzahlen im Museum zur Weihnachtszeit vergleicht, dann wird der Erfolg der Ausstellung noch deutlicher. Zu normalen Öffnungszeiten an Weihnachten werden ca. 300 Besucher gezählt. Diesmal waren es im gleichen Zeitraum über 2.000. Teilweise herrschte sogar an den Feiertagen dichtes Gedränge, konnte Peter Neuper vom Stadtmuseum berichten. Ob im nächsten Jahr eine ähnliche Ausstellung organisiert werden kann ist noch offen. Weniger wegen des hohen Organisationsaufwandes als vielmehr wegen des finanziellen Aufwandes ,dessen Defizit nur die Paneuropa Union und die Kulturfreunde Lobkowitz tragen, ist eine Wiederholung im nächsten Jahr eher unwahrscheinlich. „Es sollte wie üblich kein Eintritt im Museum verlangt werden.“ Nicht zuletzt deshalb und auch weil nur wenige Weihnachtskarten verkauft werden konnten, bleiben bei den beiden Veranstaltern einige hundert Euro Unkosten hängen. Trotz dieses Defizits sind sich die Kulturfreunde Lobkowitz und die Paneuropa Union einig, dass sehr vielen Bürgern zu Weihnachten eine große Freude bereitet werden konnte. „Vielen Besuchern wurde dadurch wieder deutlich, welch eine Vielfalt an Krippen es in Europa gibt.“ Steghöfer und Knauer bedankten sich auch bei der Stadt Neustadt dafür, dass die Museumsräumlichkeiten für die Ausstellung genutzt werden konnten. |
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